MIF Europe 2012 Keynote-Speaker und Bestseller-Autor (“Where good ideas come from”) Steven B. Johnson stand dem Tagesspiegel Rede und Antwort zum Thema Innovationen, wie sie entstehen und welche Voraussetzungen neue Ideen benötigen. Lesen Sie hier das ganze Interview, und warum der Gedankenaustausch Ihrer Mitarbeiter und die Zusammenführung “halber Ideen” meist die Triebfedern des Fortschritt darstellen und weniger aus Geistesblitzen einzelner Genies entstehen.
Keynote-Speaker Steven B. Johnson im Tagesspiegel-Interview
Thursday, August 4th, 2011“Musiker sind anders – Manager auch!” – Miha Pogacnik im Interview
Monday, July 11th, 2011Herr Pogacnik, wie gestalte ich Unternehmensprozesse nachhaltiger? Und wie sensibilisiere ich dafür die Mitarbeiter?
Ich suche die Orientierung in der Klassischen Musik, wenn es um eine Führungsproblematik geht, da sie im Prinzip der Mutterboden der Europäischen Substanz ist. Eigentlich wird die klassische Musik in den höheren Positionen und Führungszentren eher als höhere Unterhaltungsform und nicht als Prozess und Lernchance wahrgenommen, obwohl es genau dort gilt die Kunst neu zu entdecken und sie als Erziehungsprinzip für Faktoren anzuwenden die heute mit größter Notwendigkeit aus der Zukunft auf uns zukommen.
Ich gebe ihnen ein Beispiel mit zwei interessanten Komponenten aus dem Bereich Symphonie: Wenn man sich ein Symphonieorchester anschaut, kann man sofort eine Parallele zu einer Organisation herstellen. Nur, dass dieses Orchester mit seinen einzelnen Gruppen in einer außergewöhnlich präzisen Zusammenarbeit miteinander arbeitet. Man kann sehr wohl sagen, dass Musiker nicht die einfachsten Menschen sind und sehr viele Eigenarten besitzen. Dennoch verlieren sie diese in genau dem Moment, an dem der Konzertmeister präsent wird. Sie geben sie an das Höhere, das heißt an die Symphonie, ab und es wird zusammen musiziert und gestaltet. Man gibt sich in dem auf, was man tut.
Nun kann man auch sagen, dass Manager nicht die einfachsten Menschen der Welt sind. Das Problem ist nur, dass sie ihre Eigenarten auch behalten, wenn sie ihrem Beruf nachgehen. Wo ist die Partitur, die ihnen die Möglichkeit gibt, über sich hinauszuwachsen und einer größeren Sache zu dienen? Wo sind diejenigen Führungskräfte, die in der Lage sind, dieses Rohmaterial so in die Hände zu nehmen, dass eine Partitur für ein Unternehmen entsteht, welcher die Mitwirkenden mit Begeisterung, Freude und größtem Engagement den Visionen und Strategien des Unternehmens folgen können? Es muss das Gefühl da sein, dass die Arbeit, die man vollbringt, auch eine persönliche Weiterbildung hervorruft und somit die Arbeit ein Teil des Lebens wird. Man muss die Teilnehmer in die Musik eintauchen lassen, sie mit ein paar Begriffen die Aufmerksamkeit auf die Vorgänge richten und Sie werden selber eine Beziehung zu ihr aufbauen, um Lösungen für die eigenen Probleme und Fragen ausfindig zu machen. Dies geschieht auf der höchsten Ebene, die Ebene der Ebenen: Liebe.
Inwiefern sind Sie der Meinung, dass eine Partitur sich entwickeln und entstehen muss, und in wie weit man als Leader oder Unternehmen Vorgaben machen muss? Bei einem Zusammenspiel mehrerer Solisten ist es schon wichtig, ein klares Ziel vorgegeben zu haben. Inwiefern kann ich als Leader da Einfluss nehmen?
Die Unternehmenspartitur muss aus dem Ganzheitlichen erfasst werden, das bedeutet, dass jedes einzelne Element – ob Lieferant oder Unternehmensführung – genauso wie die einzelnen Noten in einem Stück, eine Rolle spielen.
Man hat zunächst Rohmaterial und kennt die Gegebenheiten einer zu behandelnden Materie. Dann ist allerdings die Frage, ob man einen künstlerischen Sinn für diese Elemente entwickeln kann. Ob man jetzt pragmatisch darauf schaut oder ob man es schafft, dieses Geschehen ganzheitlich zu betrachten und seine eigene Phantasie daran zu knüpfen. Wenn man so weit gekommen ist, dass man seine Persönlichkeit mit dieser Sache verbindet, dann ist man schon auf dem Weg seine Unternehmenspartitur zu komponieren. Es fehlt viel zu oft an der Phantasie in einem Unternehmen. Man ist sogar stolz darauf pragmatisch vorzugehen. Doch leben ist nicht pragmatisch. Leben ist Phantasie. Die Phantasie begeistert, belebt das Ganze und ist vor allem wichtig, wenn man mit Menschen zu tun hat. Dies ist ein neues Feld, welches noch weiterentwickelt werden muss: Die Frage, wie man die Phantasie in die Visionenbildung eines Unternehmens bekommt.
Sehen Sie es auch ein bisschen als Problem, dass die Unternehmer immer auf der Suche nach dem Neuen sind und weniger zurück auf die Substanz und die alten Werte gehen?
Ich nehme oftmals etwas ganz Altes und setzte es in einen neuen Kontext, sodass es wie etwas Neues erscheint. Es kommt darauf an, wie etwas wahrgenommen wird und wie man zu etwas steht. Darin liegt im Grunde die Innovation, denn eigentlich existiert ja schon alles und wir kennen ja eigentlich auch schon alles.
Wir haben mit Unternehmen zu tun und wissen, dass die Konzentration eigentlich auf dem Service liegt. Außerdem wissen wir, dass der Mensch vielschichtig ist. Trotzdem nehmen wir nicht genug Rücksicht darauf und versuchen, immer nur so schnell wie möglich so viel wie möglich an den Kunden zu bringen. Doch das ist nicht die Zukunft eines Unternehmens, da ein Übermaß an Produkten besteht und nun die Frage gestellt werden muss, welche Techniken in dieser Hinsicht weiterhelfen können, ohne die Sensibilität und Sinne der Menschen zu vernachlässigen. Für diese Form der Unternehmensführung gibt es zu wenige Weiterbildungsmöglichkeiten und an dieser Stelle sind nun die Künstler und Musiker gefragt, Methoden zu entwickeln, die diese Gefühlswelt in ein organisiertes Konzept oder eine Gefühlsarchitektur umsetzen. Es fließt viel zu viel Geld in die falschen Dinge und genau dort, wo es gilt zu investieren, ist es den meisten Unternehmen zu viel. Man muss diese Fähigkeiten entdecken, sie schätzen lernen und dort, wie überall sonst auch im Business, ökonomisch denken und in die Menschen investieren.
Glauben Sie, dass ein Zusammenspiel von ökonomischem und ökologischem Handeln in der Zukunft vor Krisen schützen kann?
Als erstes ist es immer wichtig, ein Gleichgewicht zu halten. Natürlich müssen Effizienz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Das ist aber nichts Neues. Der andere Punkt ist allerdings, dass heutzutage die Unternehmen immer mehr in Sachen Mehrwert für die Gesellschaft unter die Lupe genommen werden. Wenn ein Unternehmen einen gesellschaftlichen Faktor darstellt und nicht nur eine Geldmaschine, dann geht es eigentlich schon fast um eine Gewissensfrage: Kann sich ein Unternehmen heutzutage überhaupt noch leisten nicht nachhaltig, unökonomisch und sozial ignorant zu handeln? Und in diesem Punkt heißt es eben Menschen zu Rate zu ziehen, die den Unternehmensmitgliedern Fähigkeiten vermitteln, welche sich auf das Menschliche und Vorausschauende beziehen. Denn Menschen mit diesen vielseitigen Fähigkeiten sind diejenigen, die ein Unternehmen aus der nächsten Krise herausziehen.
Welches Wachstumspotential haben Unternehmen, die effizient wirtschaften und ökologisch handeln?
Das Größte. Das ist doch klar. Nur darf eben in dieser Sache nicht im Quartal gedacht, sondern es muss langfristig investiert werden. Natürlich gibt es einige, die sich diese Investition nicht leisten können. Jedoch gibt es auch viele Unternehmen die zu lange warten, meistens bis es zu spät ist und in diesem Fall muss dann wieder an den falschen Dingen gespart werden.
Musik macht ja bekanntlich kreativ. Mit welchem musikalischen Konzept würden Sie Manager zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren wollen?
Die Frage ist: Was ist Nachhaltigkeit? Für mich ist Nachhaltigkeit, wenn ich nach Jahren einem Manager begegne, er mich auf einen meiner damals präsentierten musikalischen Vorträge anspricht, aber ich mich nicht mal an ihn erinnere. Nachhaltigkeit ist Erinnerungsfähigkeit. Und in der Musik bezieht sich Nachhaltigkeit auf das Bewundern. Wenn ich ein Stück so bewundere, dass ich mich hineinversetzen kann und es richtig fühle, man in diesen organischen Prozess durch Gefühl, Interesse und Arbeit hineingekommen ist, wird eigentlich ausgeschlossen, nicht nachhaltig zu handeln.
Musik – Human Relationship – Nachhaltigkeit, das klingt nach einem perfekten Dreiklang: Wie kann daraus nachhaltiges Handeln und ein neues Miteinander im Unternehmen entstehen?
Ich habe unheimliche Erwartungen und Glauben an die menschlichen Fähigkeiten. Wenn man in diesen sogenannten Dreiklang eintauchen kann, werden unwesentliche Dinge mit viel mehr Leichtigkeit weggeschoben, um sich mit viel größerem Willen auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich denke, wenn man dieses Erlebnis wirklich wahrnimmt und man wirklich in diese Welt eintauchen kann, dass dann die Entwicklung durch Investition erfahren wird. Natürlich gibt es Menschen, die sich mit dieser Art der Unternehmensstrategie nicht identifizieren können und das ist auch in Ordnung so. Dennoch glaube ich daran, dass diejenigen, die den Anklang finden, auch langfristig die Führung übernehmen werden.
Unser Partner DDI stellt virtuelles Management-Training im Showcase vor
Tuesday, July 5th, 2011Unser “Talent-Management-Partner” DDI trägt morgen einen kostenfreien Showcase seiner virtuellen Führungskräfte-Trainings aus. Wir möchten Sie herzlich einladen, dabei zu sein und sich live einen Eindruck zu verschaffen, welchen Wert dieses Training für Ihre Mitarbeiter bringen kann.
Erfahren Sie hier mehr über den Showcase und die Teilnahmebedingungen. Bitte beachten Sie: die Showcases haben eine begrenzte Teilnehmerzahl. Sichern Sie sich noch HEUTE Ihren Platz!
evoworkx live wünscht Ihnen viel Erfolg!
Special Management Day 2011 – nur noch wenige Tage bis zum Highlight in Wien
Tuesday, June 21st, 2011Der Special Management Day in Wien steht kurz bevor. Mit Freude haben wir von evoworkx live die Entwicklung des SMD–Roundtable zu einem waren Highlight der Veranstaltung verfolgt, dessen Besetzung wohl kaum Wünsche offen lässt.
Drei große, renommierte österreichische Unternehmen haben sich mit Ihren Repräsentanten angekündigt, um über die Kriterien und Voraussetzungen einer Unternehmenskultur zu debattieren, die den sich kontinuierlich ändernden Rahmenbedingungen nicht nur Stand hält, sondern auch zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.
Moderiert von Chefredakteur Andreas Lampl (Format und trend) diskutieren:
• Austrian Airlines CEO Dr. Andreas Bierwirth
• Post AG Vorstand Dr. Herbert Götz
• Peter Pirkner, Leiter des strategischen Personalmanagement der ÖBB
Erfahren Sie mehr über den Roundtable, seine Teilnehmer und den Special Management Day auf der Forum-Seite unter www.smd-vienna.com.
Prof. Kydlands u. Prescotts Theorien aktueller denn je
Tuesday, April 19th, 2011Ihre mit dem Nobelpreis (2004) prämierte Ausarbeitung “Rules Rather than Discretion: The Inconsistency of Optimal Plans” (1977) zur Rolle der zeitlichen Konsistenz der Wirtschaftspolitik und den treibenden Kräften hinter Konjunkturzyklen ist über 30 Jahre „alt“, die darin enthaltenen Aussagen jedoch aktueller denn je. Erstere galt, wie Markus Diem Meier in seinem Blog des Schweizer Tagesanzeigers schreibt, jahrelang als Legitimation der Unabhängigkeit der Zentralbanken vom Staat.
Die Finanzkrise der letzten Jahre indes rüttelt in der mit ihr verbundenen Diskussion um die vermeintliche Notwendigkeit der Regulierung der Finanzmärkte kräftig an jenem Postulat. „Doch wie lösen wir nun das Problem mit der Unabhängigkeit?“, fragt Diem Meier, nachdem er zuvor dem Pro kritische Aussagen aus Milton Friedmann’s „Capitalism and Freedom“ (2002) gegenüber stellt.
Lesen Sie den kompletten Artikel hier
Das Ökosystem der Kundennachfrage – Erich Joachimsthaler
Thursday, December 23rd, 2010In seinem Artikel „Decoding Demand Opportunities“ (Business Strategy Review) hinterfragt Erich Joachimsthaler kritisch die in bislang erfolgreichen Unternehmen vielfach wiederholten Abläufe in Innovations- und Kundenorientierungsprozessen, welche er als oftmals am Kunden vorbei wirkend bezeichnet. Dem setzt Joachimsthaler die „Episodic Reconstruction Method“ (ERM) gegenüber. Die Verwendung von Produkten und Dienstleistungen wird in dieser im Kontext der individuellen Lebensumstände und Interessen untersucht, des Demand Ecosystem, um Kundenwünsche umfassender zu identifizieren.
Joachimsthaler, E. & Pfeiffer, M. (Spring 2010, BSR): Decoding Demand Opportunities Download PDF
Vertriebsexperte Andreas Buhr: „Ende der Kaltakquise ist nah“
Monday, December 13th, 2010+++ Interview: Social Media verändert Vertrieb, Marketing und Innovationsmanagement
+++ Gute Innovations-Voraussetzungen im deutschen Mittelstand
+++ Andreas Buhr hält Vortrag beim Marketing und Innovation Forum am 26./ 27.01.2011 in München
München, 10.12.2010: Facebook, Twitter & Co werden laut Vertriebsexperte Andreas Buhr Schlüsselfaktoren für einen intelligenten Kundenkontakt und verändern damit Marketing, Vertrieb und Innovationsmanagement.
In einem Interview im Vorfeld des Marketing & Innovation Forum Europe 2011 am 26. und 27. Januar in München (http://www.mifeurope.com/) betont Buhr die Rolle der neuen sozialen Medien: Social Media Marketing werde für den erfreulich innovationsfreudigen deutschen Mittelstand in Zukunft immer wichtiger. Statt Kaltakquise treten Unternehmen mit Menschen in Kontakt, die sie bereits aus den sozialen Netzwerken kennen.
Das komplette Interview ist unter http://blog.evoworkx-live.com/2010/12/andreas-buhr-im-interview/ einzusehen.
Buhr mahnt aber auch zur Vorsicht bei so manchen heißem „Trend“. Über „Apps“ für Smartphones und portable Computer zum Beispiel würden wir vielleicht schon in zehn Jahren genauso lachen wie heute über die Handys in der Größe eines Handkoffers. Apps seien letztendlich nur „Drehtüren im Internet“.
Den deutschen Mittelstand schätzt Buhr als erstaunlich innovativ ein. Flache Hierarchien sorgten in den Unternehmen dafür, dass Innovationen auf dem kurzen Weg implementiert werden. Dabei zeigen gerade inhabergeführte Unternehmen den Mut zum Ausprobieren.
Andreas Buhr ist einer der führenden Vertriebsexperten im deutschsprachigen Raum. Bereits mehrfach ausgezeichnet, verliehen ihm Medien das Prädikat „Die Umsatz-Maschine“. Ausgehend von einer großangelegten Studie wird er auf dem Marketing und Innovation Forum die Vertriebsseite des Enterprise 2.0-Modells erläutern.
Das Marketing & Innovation Forum Europe 2011
Das Marketing & Innovation Forum Europe 2011 am 26. und 27. Januar 2011 in München dient Führungskräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Quelle der Inspiration für neue Ideen und Lösungsansätze in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Innovation.
Das Forum, das im Januar zum dritten Mal in der bayerischen Landeshauptstadt stattfinden wird, bietet der mitteleuropäischen Management-Community eine Plattform, um von internationalen Experten, Leadern und Denkern zu lernen und sich zu aktuellen Trends und Entwicklungen auszutauschen.
Inhalte und News rund um das Programm und die Speaker finden Sie unter http://www.mifeurope.com oder auf dem evoworkx live-Blog: http://blog.evoworkx-live.com.
Zu evoworkx live
Das Unternehmen evoworkx live hat sich dem Bereich der Weiterbildung von Top-Führungskräften verschrieben. Durch Kontakte zu Europas Top-Managern ist evoworkx live für Geschäftsleute und Presse Anlaufstelle für betriebswirtschaftliches Know-how. evoworkx live veranstaltet daher in erster Linie hochwertige Management-Foren – mit dem Ziel, Managern und führenden Unternehmen am Markt eine Plattform zu bieten, mit den größten Experten und Visionären zusammenzukommen, zu debattieren und gemeinsam ein erfolgreiches Fundament für den Geschäftsalltag zu schaffen.
Pressekontakt:
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jan.manz@wbpr.de
+49 89 99 59 06 13
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Kontakt evoworkx live:
evoworkx live
Inez von Randow
+49 69 13 38 46 80
vonrandow@evoworkx.com
Andreas Buhr im Interview
Friday, December 10th, 2010Wo sehen Sie beim Thema Innovation die großen Stärken der Unternehmen in Mitteleuropa im internationalen Vergleich?
Vorteile und Stärken sind nach wie vor die hohe Innovationsleistung im deutschen Mittelstand sowie die hohe Durchsetzung von Innovationen aufgrund flacher Hierarchien im Mittelstand, die schnelle Entscheidungen und ein “Ausprobieren” bedingen.
Wichtig zu wissen ist, dass 85% aller Unternehmen kleine mittelständische Unternehmen in der Hand von Familienunternehmern sind, die einen nachhaltigen (!) und sehr ökonomischen Ansatz mit sich bringen.
Wie innovativ ist der „alte Kontinent“, in welchem Bereich sind uns andere Nationen einen Schritt voraus?
Die Amerikaner sind grundsätzlich optimistischer, die Chinesen haben das größte Wachstumspotenzial und in Teilbereichen eine 24/7-Mentalität (24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche).
Welches sind Ihrer Meinung nach die drei Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen?
- Marktkenntnis mit Trendgespür
- Herausragendes lean leadership, das Offenheit, Kreativität und Mut fördert
- Vertriebsvermögen mit Gestaltungskraft, das alle Innovationen offensiv und schnell an den Markt bringt und nach vorne trägt
Welches Unternehmen hat Sie während der letzten zwei Jahre, im Zeitraum der Finanzkrise, begeistert?
Da fällt mir das Unternehmen “Apple” ein, das Begehrlichkeiten beim Kunden geweckt und Produkte entwickelt hat, von denen vorher niemand wusste, dass er sie überhaupt benötigt. Apple hat damit einen Markt geschaffen, den vorher niemand vermisst hat: An dieser Stelle sei auch ein Zitat von Steve Jobs angebracht: “Putting romance in Computers”…
Folgendes Zitat möchte ich hier ebenso anbringen: “Stark ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.”
Wie „social“ sind Innovationen? Betonen Unternehmen das Thema „Social Media“ zu Recht so stark?
Ja, zurzeit geht in Sachen Innovations-Wissensnetzwerke, Produktgestaltung und Marketing kein Weg an Social Media Marketing vorbei. Wir nennen dies “SM 4″ – “Social Media Mit-Mach-Marketing”. An dieser Stelle auch ein kurzes Beispiel: Das Unternehmen “Otto” beschäftigt allein vier junge Mitarbeiter, die ausschließlich die Anfragen über Twitter bearbeiten!
Unter dem Aspekt der Akquise ist es zudem vertriebsintelligent, durch “SM 4″ das Ende der Kaltakquise einzuläuten.
Über welche Trends werden wir in fünf Jahren lachen?
Mit einem weinenden Auge lachen: Über die ganzen privaten und teils businessrelevanten, eigentlich sicherheitsbedürftigen Informationen, die im Zuge falsch verstandenen Networkings und Social Media Marketings in die Welt gestreut worden sind.
Und: Erinnern Sie sich noch an die ersten, handkoffergroßen Mobilfunkgeräte? Wie lange ist das her? Zehn Jahre? Fünfzehn Jahre? Und was können wir uns heute in den nächsten Jahren vorstellen? Eine App – heute noch eine Drehtür ins Internet, 100% modern, wird morgen evtl. schon belächelt. So wie wir heute über alte Faxgeräte und überdimensionale Handys lachen.
Prinzipiell sollten wir aber auch retrospektiv nicht über Trends lachen, sondern etwas daraus gelernt und sie in der Hoch-Zeit für uns genutzt haben!
Welche sind die größten Herausforderungen für den Marketing- und Vertriebsleiter in den nächsten Jahren?
- Employer Branding: Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke
- Recruiting und “Behalting”: Die richtigen Leute an die richtige Stelle bringen
- Recruiting und “Behalting”: Junge Talente noch vor dem Studium durch Hospitation o.A. in die
Unternehmen einbinden
Wo finden Sie Inspiration für neue Ideen?
Mein eigener ThinkTank, bestehend aus dem „go! Team“ sowie externen Agenturen, die uns schon seit Jahren begleiten und unermüdlich Impulse von außen und neue Perspektiven mit in die Diskussion und Produktentwicklung bringen.
Durch die Teilnahme an Wissensnetzwerken und die Zusammenkunft mit Querdenkern.
Und natürlich durch das Lesen von Fachperiodika und das “Offensein” für neue Technologien, Innovationen eben…
Was können wir am Marketing & Innovation Forum Europe von Ihnen erwarten?
Die Besucher des MIF 2011 erfahren von mir die neuesten Entwicklungen der Umsatz-Maschine, die Ergebnisse aus der Studie zu diesem Thema und natürlich: Wie Umsatz-Maschinen den iKunden begeistern.
Warum kaufen wir? – Das Marketing & Innovation Forum 2011 in München gibt Antworten
Tuesday, November 23rd, 2010+++ Finales Programm mit erfahrenen und renommierten Praktikern und interna- tionalen Vordenkern zeigt neue Wege in Vertrieb und Marketing auf
+++ Aktuelle Trends kommen auf den Prüfstand der Experten
München, 22.11.2010: Das Programm für das dritte Marketing & Innovation Forum Europe am 26. und 27.01.2011 in München (http://www.mifeurope.com) steht: Internationale Marketingexperten und Sales Vordenker referieren auf der Veranstaltung, die ein fester Termin für die europäische Marketing Community geworden ist. Trends wie Neuromarketing oder Sales 2.0 kommen auf den Prüfstand.
Das Programm
Mittwoch, 26. Januar 2011:
13.30 – 15.00 Uhr: Martin Lindstrom: Buyology – Die Wahrheit und die Lügen warum wir kaufen
15.30 – 17.00 Uhr: Prof. Manfred Bruhn: Integrierte Kommunikation
17.00 – 18.00 Uhr: Sales Roundtable: Panel mit führenden Vertriebsexperten
Donnerstag, 27. Januar 2011:
09.00 – 10.15 Uhr: Andreas Buhr: Re-Inventing Sales
10.15 – 11.00 Uhr: Neil Morgan: Right brain meets left brain
11.30 – 12.45 Uhr: Phil Winters: Kundenorientiertes Vertriebsmanagement
14.00 – 14.45 Uhr: Regina Mehler: Innovativ handeln – Quer denken
14.45 – 15.30 Uhr: Dr. Kjell A. Nordström: The heat is on! – How sexy is Innovation?
16.00 – 17.30 Uhr: Dr. Kjell A. Nordström: The heat is on! – How sexy is Innovation?
Die Speaker:
Dr. Kjell A. Nordström: Der ehemalige Professor der „Stockholm School of Economics“ war als Berater von multinationalen Unternehmen sowie der britischen Regierung tätig. Seine beiden Bestseller „Funky Business“ (2000) und „Karaoke Capitalism“ (2003) wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
Phil Winters: Er ist einer der großen Vordenker im Bereich Sales und der Erfinder des Begriffs „Customer Intelligence“. Seine Beratungserfahrung aus 30 Jahren macht ihn zu einem kompetenten und gesuchten Referenten zum Thema one-to-one-Kundenstrategie.
Martin Lindstrom: Mit gerade 40 Jahren gilt er bereits als „Marketing-Guru“. Sein aktuelles Buch „Buyology“ widmet sich eingehend der Frage, warum wir kaufen und liefert neue Strategien für Markenaufbau, Sponsorship und Product Placement.
Regina Mehler: Wie lassen sich innovative Werbeideen auch gegen Widerstände erfolgreich durchsetzen? Die richtigen Strategien hierfür präsentiert Regina Mehler, Director Marketing Central Europe bei Adobe und Expertin für Sales-Marketing-Integration, aus ihrem aktuellen Buch „Der Phönix-Effekt“.
Andreas Buhr: Er ist der Vertriebsexperte im deutschsprachigen Raum. Bereits mehrfach ausgezeichnet, verliehen ihm die Medien das Prädikat „Die Umsatz-Maschine“. Ausgehend von einer großangelegten Studie wird er die Vertriebsseite des Enterprise 2.0-Modells erläutern.
Neil Morgan: Der Experte für die Vermarktung von Unternehmenssoftware kann auf eine über 20-jährige Marketingerfahrung zurückblicken und war u.a. für Oracle tätig. Er ist Mitglied zweier Marketing-Institute und durch seine weltweit gesammelte Führungserfahrung ein begehrter Vordenker.
Prof. Manfred Bruhn: Der Ordinarius am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ) der Universität Basel ist einer der großen deutschen Marketing-Lehrer. Er hat zahlreiche Bücher zu Unternehmensführung und Marketing verfasst und wird auf dem MIF über „Integrierte Kommunikation“ sprechen.
Zum Marketing & Innovation Forum Europe 2011
Das Marketing & Innovation Forum Europe 2011 am 26. und 27. Januar 2011 in München dient Führungskräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Quelle der Inspiration für neue Ideen und Lösungsansätze in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Innovation.
Das Forum, das im Januar zum dritten Mal in der bayerischen Landeshauptstadt stattfinden wird, bietet der mitteleuropäischen Management-Community eine Plattform, um von internationalen Experten, Leadern und Denkern zu lernen und sich zu aktuellen Trends und Entwicklungen auszutauschen.
Inhalte und News rund um das Programm und die Speaker finden Sie unter http://www.mifeurope.com
Zu evoworkx live
Das Unternehmen evoworkx live hat sich dem Bereich der Weiterbildung von Top-Führungskräften verschrieben. Durch Kontakte zu Europas Top-Managern ist evoworkx live für Geschäftsleute und Presse Anlaufstelle für betriebswirtschaftliches Know-how.
evoworkx live veranstaltet daher in erster Linie hochwertige Management-Foren – mit dem Ziel, Managern und führenden Unternehmen am Markt eine Plattform zu bieten, mit den größten Experten und Visionären zusammenzukommen, zu debattieren und gemeinsam ein erfolgreiches Fundament für den Geschäftsalltag zu schaffen.
Pressekontakt:
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Kontakt evoworkx live:
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