Andreas Buhr im Interview

Friday, December 10th, 2010

Wo sehen Sie beim Thema Innovation die großen Stärken der Unternehmen in Mitteleuropa im internationalen Vergleich?

Vorteile und Stärken sind nach wie vor die hohe Innovationsleistung im deutschen Mittelstand sowie die hohe Durchsetzung von Innovationen aufgrund flacher Hierarchien im Mittelstand, die schnelle Entscheidungen und ein “Ausprobieren” bedingen.

Wichtig zu wissen ist, dass 85% aller Unternehmen kleine mittelständische Unternehmen in der Hand von Familienunternehmern sind, die einen nachhaltigen (!) und sehr ökonomischen Ansatz mit sich bringen.

Wie innovativ ist der „alte Kontinent“, in welchem Bereich sind uns andere Nationen einen Schritt voraus?

Die Amerikaner sind grundsätzlich optimistischer, die Chinesen haben das größte Wachstumspotenzial und in Teilbereichen eine 24/7-Mentalität (24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche).

Welches sind Ihrer Meinung nach die drei Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen?

- Marktkenntnis mit Trendgespür
- Herausragendes lean leadership, das Offenheit, Kreativität und Mut fördert
- Vertriebsvermögen mit Gestaltungskraft, das alle Innovationen offensiv und schnell an den Markt bringt und nach vorne trägt

Welches Unternehmen hat Sie während der letzten zwei Jahre, im Zeitraum der Finanzkrise, begeistert?

Da fällt mir das Unternehmen “Apple” ein, das Begehrlichkeiten beim Kunden geweckt und Produkte entwickelt hat, von denen vorher niemand wusste, dass er sie überhaupt benötigt. Apple hat damit einen Markt geschaffen, den vorher niemand vermisst hat: An dieser Stelle sei auch ein Zitat von Steve Jobs angebracht: “Putting romance in Computers”…

Folgendes Zitat möchte ich hier ebenso anbringen: “Stark ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.”

Wie „social“ sind Innovationen? Betonen Unternehmen das Thema „Social Media“ zu Recht so stark?

Ja, zurzeit geht in Sachen Innovations-Wissensnetzwerke, Produktgestaltung und Marketing kein Weg an Social Media Marketing vorbei. Wir nennen dies “SM 4″ – “Social Media Mit-Mach-Marketing”. An dieser Stelle auch ein kurzes Beispiel: Das Unternehmen “Otto” beschäftigt allein vier junge Mitarbeiter, die ausschließlich die Anfragen über Twitter bearbeiten!

Unter dem Aspekt der Akquise ist es zudem vertriebsintelligent, durch “SM 4″ das Ende der Kaltakquise einzuläuten.

Über welche Trends werden wir in fünf Jahren lachen?

Mit einem weinenden Auge lachen: Über die ganzen privaten und teils businessrelevanten, eigentlich sicherheitsbedürftigen Informationen, die im Zuge falsch verstandenen Networkings und Social Media Marketings in die Welt gestreut worden sind.

Und: Erinnern Sie sich noch an die ersten, handkoffergroßen Mobilfunkgeräte? Wie lange ist das her? Zehn Jahre? Fünfzehn Jahre? Und was können wir uns heute in den nächsten Jahren vorstellen? Eine App – heute noch eine Drehtür ins Internet, 100% modern, wird morgen evtl. schon belächelt. So wie wir heute über alte Faxgeräte und überdimensionale Handys lachen.

Prinzipiell sollten wir aber auch retrospektiv nicht über Trends lachen, sondern etwas daraus gelernt und sie in der Hoch-Zeit für uns genutzt haben!

Welche sind die größten Herausforderungen für den Marketing- und Vertriebsleiter in den nächsten Jahren?

- Employer Branding: Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke
- Recruiting und “Behalting”: Die richtigen Leute an die richtige Stelle bringen
- Recruiting und “Behalting”: Junge Talente noch vor dem Studium durch Hospitation o.A. in die
Unternehmen einbinden

Wo finden Sie Inspiration für neue Ideen?

Mein eigener ThinkTank, bestehend aus dem „go! Team“ sowie externen Agenturen, die uns schon seit Jahren begleiten und unermüdlich Impulse von außen und neue Perspektiven mit in die Diskussion und Produktentwicklung bringen.

Durch die Teilnahme an Wissensnetzwerken und die Zusammenkunft mit Querdenkern.
Und natürlich durch das Lesen von Fachperiodika und das “Offensein” für neue Technologien, Innovationen eben…

Was können wir am Marketing & Innovation Forum Europe von Ihnen erwarten?

Die Besucher des MIF 2011 erfahren von mir die neuesten Entwicklungen der Umsatz-Maschine, die Ergebnisse aus der Studie zu diesem Thema und natürlich: Wie Umsatz-Maschinen den iKunden begeistern.

Warum kaufen wir? – Das Marketing & Innovation Forum 2011 in München gibt Antworten

Tuesday, November 23rd, 2010

+++ Finales Programm mit erfahrenen und renommierten Praktikern und interna- tionalen Vordenkern zeigt neue Wege in Vertrieb und Marketing auf
+++ Aktuelle Trends kommen auf den Prüfstand der Experten

München, 22.11.2010: Das Programm für das dritte Marketing & Innovation Forum Europe am 26. und 27.01.2011 in München (http://www.mifeurope.com) steht: Internationale Marketingexperten und Sales Vordenker referieren auf der Veranstaltung, die ein fester Termin für die europäische Marketing Community geworden ist. Trends wie Neuromarketing oder Sales 2.0 kommen auf den Prüfstand.

Das Programm
Mittwoch, 26. Januar 2011:

13.30 – 15.00 Uhr: Martin Lindstrom: Buyology – Die Wahrheit und die Lügen warum wir kaufen
15.30 – 17.00 Uhr: Prof. Manfred Bruhn: Integrierte Kommunikation
17.00 – 18.00 Uhr: Sales Roundtable: Panel mit führenden Vertriebsexperten

Donnerstag, 27. Januar 2011:

09.00 – 10.15 Uhr: Andreas Buhr: Re-Inventing Sales
10.15 – 11.00 Uhr: Neil Morgan: Right brain meets left brain
11.30 – 12.45 Uhr: Phil Winters: Kundenorientiertes Vertriebsmanagement
14.00 – 14.45 Uhr: Regina Mehler: Innovativ handeln – Quer denken
14.45 – 15.30 Uhr: Dr. Kjell A. Nordström: The heat is on! – How sexy is Innovation?
16.00 – 17.30 Uhr: Dr. Kjell A. Nordström: The heat is on! – How sexy is Innovation?

Die Speaker:
Dr. Kjell A. Nordström: Der ehemalige Professor der „Stockholm School of Economics“ war als Berater von multinationalen Unternehmen sowie der britischen Regierung tätig. Seine beiden Bestseller „Funky Business“ (2000) und „Karaoke Capitalism“ (2003) wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Phil Winters: Er ist einer der großen Vordenker im Bereich Sales und der Erfinder des Begriffs „Customer Intelligence“. Seine Beratungserfahrung aus 30 Jahren macht ihn zu einem kompetenten und gesuchten Referenten zum Thema one-to-one-Kundenstrategie.

Martin Lindstrom: Mit gerade 40 Jahren gilt er bereits als „Marketing-Guru“. Sein aktuelles Buch „Buyology“ widmet sich eingehend der Frage, warum wir kaufen und liefert neue Strategien für Markenaufbau, Sponsorship und Product Placement.

Regina Mehler: Wie lassen sich innovative Werbeideen auch gegen Widerstände erfolgreich durchsetzen? Die richtigen Strategien hierfür präsentiert Regina Mehler, Director Marketing Central Europe bei Adobe und Expertin für Sales-Marketing-Integration, aus ihrem aktuellen Buch „Der Phönix-Effekt“.

Andreas Buhr: Er ist der Vertriebsexperte im deutschsprachigen Raum. Bereits mehrfach ausgezeichnet, verliehen ihm die Medien das Prädikat „Die Umsatz-Maschine“. Ausgehend von einer großangelegten Studie wird er die Vertriebsseite des Enterprise 2.0-Modells erläutern.

Neil Morgan: Der Experte für die Vermarktung von Unternehmenssoftware kann auf eine über 20-jährige Marketingerfahrung zurückblicken und war u.a. für Oracle tätig. Er ist Mitglied zweier Marketing-Institute und durch seine weltweit gesammelte Führungserfahrung ein begehrter Vordenker.

Prof. Manfred Bruhn: Der Ordinarius am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ) der Universität Basel ist einer der großen deutschen Marketing-Lehrer. Er hat zahlreiche Bücher zu Unternehmensführung und Marketing verfasst und wird auf dem MIF über „Integrierte Kommunikation“ sprechen.

Zum Marketing & Innovation Forum Europe 2011
Das Marketing & Innovation Forum Europe 2011 am 26. und 27. Januar 2011 in München dient Führungskräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Quelle der Inspiration für neue Ideen und Lösungsansätze in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Innovation.
Das Forum, das im Januar zum dritten Mal in der bayerischen Landeshauptstadt stattfinden wird, bietet der mitteleuropäischen Management-Community eine Plattform, um von internationalen Experten, Leadern und Denkern zu lernen und sich zu aktuellen Trends und Entwicklungen auszutauschen.

Inhalte und News rund um das Programm und die Speaker finden Sie unter http://www.mifeurope.com

Zu evoworkx live
Das Unternehmen evoworkx live hat sich dem Bereich der Weiterbildung von Top-Führungskräften verschrieben. Durch Kontakte zu Europas Top-Managern ist evoworkx live für Geschäftsleute und Presse Anlaufstelle für betriebswirtschaftliches Know-how.
evoworkx live veranstaltet daher in erster Linie hochwertige Management-Foren – mit dem Ziel, Managern und führenden Unternehmen am Markt eine Plattform zu bieten, mit den größten Experten und Visionären zusammenzukommen, zu debattieren und gemeinsam ein erfolgreiches Fundament für den Geschäftsalltag zu schaffen.

Pressekontakt:
wbpr Public Relations
Jan Manz
+49 89 99 59 06 13
jan.manz@wbpr.de

Kontakt evoworkx live:
evoworkx live
Inez von Randow
+49 69 13 38 46 80
vonrandow@evoworkx.com

Dr. Kjell A. Nordström im Interview

Monday, November 1st, 2010

Wo sehen Sie beim Thema Innovation die großen Stärken der Unternehmen in Mitteleuropa im internationalen Vergleich?

Nun, ich denke dass wir Russland, China und den Mittleren Osten, sowie viele andere sogenannte New Player überschätzt haben, wenn es um Innovationen geht. Diese Länder sind natürlich als Märkte und Wettbewerber wichtig, insbesondere als Wettbewerber im Niedrigkostenbereich. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in Ländern mit Diktaturen und kontrollierenden Regierungen innovative Unternehmen und kreative Individuen akzeptiert werden – das ist per Definition unmöglich. Folglich sehe ich die USA als Nummer 1 und Europa als gute Nummer zwei wenn es darum geht, innovativ zu sein und neuartige, überaschende Produkte einzuführen.
Warum ist Europa nichts desto trotz Nummer 2? Wir haben immer noch Schwierigkeiten im Umgang mit Zuwanderung und Vielfältigkeit, unerheblich ob wir von Deutschland, Österreich, Schweden oder anderen Ländern reden. Jedoch nur durch die Einbindung von Vielfalt in unsere Gesellschaften sind wir in der Lage, hoch innovative Umgebungen ähnlich Silicon Valley oder der Stanford University zu schaffen.

Wie innovativ ist der „alte Kontinent“, in welchem Bereich sind uns andere Nationen einen Schritt voraus?

Wie ich schon sagte, ich halte Europa für außerordentlich innovativ. Die Vereinigten Staaten sind in ihrer Form bereits gesetzt – Europa, oder besser die EU, ist es nicht. Wir befinden uns immer noch im Prozess des Aufbaus der EU, im Wandel, einer sehr dynamischen institutionellen Entwicklung. Dahingehend wird die EU ein Vorbild für andere Teile der Welt wie etwa Südamerika sein, während sie im Vergleich zur USA im Bereich Wissenschaft und Technologie Nr. 2 bleibt – wenn auch eine sehr gute Nr. 2.

Welches sind Ihrer Meinung nach die drei Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen?

1. Die Akzeptanz von Misserfolg als Teil des innovativen Prozesses und dem zufolge der Unternehmenskultur.
2. Eine organisatorische Struktur, die maximale Vielfalt fördert. Dies bedeutet die Fähigkeit, eine Person aus China, der Ukraine, Australien oder wo auch immer her einzustellen und diese innerhalb von zwei bis drei Monaten in die Organisation integrieren zu können.
3. Ein Belohnungssystem nicht nur für Erfolg, sondern auch für Misserfolg. Das mag ungewöhnlich klingen, führt aber zu kreativem und innovativem Denken.

Welches Unternehmen hat Sie während der Finanzkrise der letzten zwei Jahre inspiriert?

Apple

Wie „Social“ sind Innovationen? Betonen Unternehmen das Thema „Social Media“ zu recht so stark?

Ja und nein! Im Moment wissen wir nicht, welchen Einfluss Social Media haben wird, da wir nur wenig davon verstehen und von dem, was es wirklich ist. Es scheint, als hätten wir alle Antworten, und suchen dennoch nach den Fragen. Wir wissen, dass es für „dich und mich“ gut ist zu kommunizieren und zu chatten, sich gegenseitig zu vernetzen und „gemeinsam einsam“ zu sein. Das ist in der Tat ein neues Paradoxon, denn es bedeutet, dass Millionen alleine sind – und dennoch zusammen. Heutzutage haben Unternehmen ihre eigene Internetpräsenz die gepflegt und aktuell sein will. Wir setzen auf Facebook und sollten es sogar als eigenständiges Land ansehen, das „Königreich Facebook“. Es ist noch zu früh, um dessen Einfluss auf das Wirtschaftsleben und die Gesellschaft abzuschätzen, oder welche Rolle es in diesen spielen wird. Dennoch müssen wir aufmerksam sein, um auf schnelle Veränderungen vorbereitet zu sein und umgehend reagieren zu können.

Welche sind die größten Herausforderungen für den Marketing- und Vertriebsleiter in den nächsten Jahren?

Die Menschen werden insgesamt mehr konsumieren und wir müssen Frauen als eigenständige Ziel- und Marktgruppe verstehen. Bisher haben wir Frauen wie kleine Männer behandelt, doch Frauen sind in jedem Bereich auf dem Vormarsch und wir müssen begreifen wie wichtig es ist, unterschiedliche Kunden unterschiedlich anzusprechen. Und Frauen neigen dazu, sich in vielen Bereichen sehr unterschiedlich zu verhalten in Bezug auf Preis, Marketing und Kaufverhalten.

Wo finden Sie Inspiration für neue Ideen?

Nicht durch das Lesen eines weiteren volkswirtschaftliche Buches oder anderer Artikel meines aktuellen Themas. Vielmehr von Forschern, Medizinern oder Menschen ganz unterschiedlicher Fachgebiete mit komplett andersartigen Gedanken und Denkweisen.

Was können wir von Ihnen am Marketing & Innovation Forum Europe 2011 erwarten?

Erwarten Sie einen intensiven, energiegeladenen, inspirierenden und witzigen Ansatz mit Einblick in todernstes Zeugs!

“Geben Sie Ihre Marke in die Hände des Kunden” – Martin Lindstrom im Interview

Tuesday, September 21st, 2010

Wo sehen Sie beim Thema Innovation die großen Stärken der Unternehmen in Mitteleuropa im internationalen Vergleich?
Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht, was bedeutet, dass sie pünktlich liefern und ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein haben. Das sind zwei Punkte, die für viele Unternehmen, welche zwar innovativ sind, aber im operativen Geschäft Schwierigkeiten haben, Stolpersteine darstellen.

Wie innovativ ist der „alte Kontinent“, in welchem Bereich sind uns andere Nationen einen Schritt voraus?
Ich würde sagen, dass der alte Kontinent in den letzten Jahren immer innovativer geworden ist. Dänemark führt in Sachen Nachhaltigkeit, Design und Pharmazeutischer Innovation, Deutschland ist immer mehr Innovator in den Bereichen Mode und Kosmetik, Holland – Finanzen und Elektronik und Österreich im Getränkebereich. Meiner Meinung nach ist die Region in vielerlei Hinsicht den anderen Ländern voraus – hauptsächlich, weil hier aufgrund der langjährigen Erfahrungen und dem daraus resultierenden Wissen ein natürlicher Vorsprung entstehen konnte.

Welches sind Ihrer Meinung nach die drei Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen?
In der Lage zu sein, sich unheimlich schnell anpassen zu können.
Die Kunden als Innovationsquellen zu nutzen und diese in den gesamten Entwicklungsprozess einzubeziehen.
Unsere Sinne zu nutzen und zu verstehen, welch wichtige Rolle diese in unserem Unterbewusstsein spielen.

Welches Unternehmen hat Sie während der letzten zwei Jahre, im Zeitraum der Finanzkrise, begeistert?
Natura

Wie „Social“ sind Innovationen? Betonen Unternehmen das Thema „Social Media“ zurecht so stark?
Sie haben gar keine andere Wahl, da Social Media sich in den nächsten Jahren ohne Zweifel zur echten Werbewaffe entwickeln wird (was heute übrigens noch nicht der Fall ist). Daher ist jetzt die Zeit, alles darüber zu lernen, da sich die Entwicklung momentan noch in Zeitlupe abspielt.

Über welche Trends werden in fünf Jahren lachen?
Dass Twitter das nächste große Drehkreuz in der Werbung sein wird, dass die Marke Apple immer perfekt ist und dass 83% der gesamten Kommunikation nur einen unserer Sinne anspricht.

Welche sind die größten Herausforderungen für den Marketing- und Vertriebsleiter in den nächsten Jahren?
Die Marke an die Kunden zu übergeben, damit diese sie führen.

Wo finden Sie Inspiration für neue Ideen?
Ich beobachte Konsumenten Tag und Nacht – Ich lebe, atme, unterhalte, beobachte und interviewe sie mindestens drei Tage pro Woche in mindestens so vielen verschiedenen Ländern. Dort ist es, wo die nächsten Marken-Trends entstehen.

Was können wir am Marketing & Innovation Forum Europe von Ihnen erwarten?
Überrascht, provoziert, schockiert und unterhalten zu werden. Aber am wichtigsten ist, dass Sie auf Ihrem Heimweg noch einen Denkprozess entwickeln werden, der Ihren Blickwinkel der Kommunikation verändern wird.

Hand over the brand to the consumer – Interview with Martin Lindstrom

Tuesday, September 21st, 2010

When it comes to innovation, where do you see the strengths of Central European companies in international comparison?
They have their house in order meaning they deliver on time, on promise and have a flair for quality. These are aspects many companies struggle with and thus may be fantastic at innovation but very poor at operations.

How innovative is the “Old Europe”, in which area are we one step ahead of other nations?
I’d actually say that Old Europe has become more and more innovative over the past years. Denmark is leading the sustainable, design and pharmaceutical innovation, Germany more and more fashion and cosmetic innovation, Holland – financial and electronic innovation, Austria beverage innovation etc. I’d say the region in many ways is ahead of many countries – mainly because they’ve already secured experience within those fields and thus due to their insight are “one step ahead”.

What do you think are the three success factors for innovative firms?
To adapt incredibly fast.
To use the users as innovators and engage them in the entire development process.
To utilize our senses – and understand how they play an amazing role on our non-conscious mind.

Which company has inspired you during the last two years in the period of the financial crisis?
Natura

How “social” are innovations? Are companies right to emphasize on “Social Media” so strongly?
They have no other choice as social media without any doubt will turn into a serious advertising weapon within the next couple of years (it isn’t now by the way) and thus this is the time to learn while the game still is in slow motion.

Which current trends will we be laughing about in five years from now?
That Twitter is the next advertising hub, that the Apple brand always is perfect, that 83% of all communication only appeals to 1 of our senses.

What are the biggest challenges for marketing and sales directors in the coming years?
To hand over the brand to the consumer – for them to manage.

Where do you find inspiration for new ideas?
By observing consumers day and night – I live, breath, talk, observe, interview consumers at least 3 days a week in at least as many different countries per week. This is where the foundation for our next brand trends occurs.

What can we expect from you at the Marketing & Innovation Forum Europe 2011?
To be surprised, provoked, shocked… and entertained. But most importantly to begin a thought process on your way home which might change your view of communication for some time

Keynote-Speaker Phil Winters „Kundenbindung: Den wichtigsten Berührungspunkt im Blick“

Tuesday, August 10th, 2010

Phil Winters ist ein renommierter Experte im Bereich Sales und Kundenbindung, „geistiger Vater“ des Begriffes „Customer Intelligence“. Seit mehr als drei Jahrzehnten berät und unterstützt Phil Winters Unternehmen bei der Definition, Weiterentwicklung und Optimierung ihrer 1to1®- Kundenstrategie, mit dem Fokus, den Kundenwert zu erhöhen, die Kundenbindung zu stärken und somit den Kunden in den Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie zu stellen. Als Gastdozent der renommiertesten Universitäten und hochkarätiger Referent weiß er sein Publikum zu begeistern.

In „The Executive Journal“ der Peppers & Rogers Group hat er in einem spannenden Artikel zusammengefasst,

• wie Sie Ihre Mitarbeiter dazu bringen, kundenorientiert zu handeln
• weshalb die Bedürfnisse der Mitarbeiter genauso entscheidend sind wie die der Kunden
• und wie Sie letztendlich Effektivität und Erfolg Ihres Unternehmens verbessern

Wir präsentieren Phil Winters am Marketing & Innovation Forum Europe 2011 gemeinsam mit anderen Experten – u.a. Martin Lindstrom, Prof. Manfred Bruhn, Dr. Kjell Nordström und Andreas Buhr.

Zum Artikel von Phil Winters…

VIDEO: Dr. Kjell A. Nordström about Bill Gates and Microsoft

Tuesday, July 6th, 2010

The Buyology of Sound:The World’s Most Addictive Sounds by Martin Lindstrom

Tuesday, July 6th, 2010

All day, every day, we’re surrounded by sound. But did you know that some sounds have a remarkable influence on our brain – and even our shopping behaviour?

Following the release of the ground-breaking book Buyology, keynote-speaker at the Marketing & Innovation Forum Europe 2011, Martin Lindstrom and his New York based team at Buyology Inc., in partnership with global audio identity experts Elias Arts, have used the most advanced neuroscience equipment to test 50 carefully selected sounds, in order to explore how we’re affected by all what we hear every day.

Read more about ther Survey here..

Marketing & Innovation Forum Europe kooperiert mit XING

Tuesday, August 25th, 2009

Pressemitteilung: Das Marketing & Innovation Forum Europe (http://www.mifeurope.com/)
kooperiert mit dem führenden europäischen Business-Network XING. In München trifft sich am
1. und 2. Dezember diesen Jahres die Marketing- und Sales-Community zum „Marketing &
Innovation Forum Europe 2009
“, zu dem der Veranstalter evoworkx live die führenden Experten
und Visionäre mit über 500 Entscheidern aus Deutschland und Mitteleuropa zusammenbringt.
Im Westin Grand Munich Arabellapark erhalten die Teilnehmer an zwei Tagen Inspirationen und
Lösungsansätze für nachhaltigen Erfolg auf der Absatzseite. Zu den hochkarätigen Rednern
zählen Kevin Roberts, CEO von Saatchi & Saatchi Worldwide, Prof. Hermann Simon, Bestseller-
Autor und Kolumnist im Manager Magazin sowie Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender
der XING AG…

Links zum Thema: Marketing & Innovation Forum Europe kooperiert mit XING PI

VIDEO "It's about winning ugly" Kevin Roberts auf den Horizont Awards

Thursday, June 18th, 2009

Kevin Roberts sprach bei den diesjährigen Horizont Awards in seiner 20-minütigen Rede darüber, warum es in diesem Jahr um „Winning Ugly“ geht.